Demokratisierung des Museums: nextmuseum.io versucht, durch Digitalisierung Kurationsprozesse zu öffnen

Wie könnte das Museum der Zukunft aussehen? Die meisten Experimente, die diese Frage beantworten wollen, versuchen, den Museumsbesuch neu zu gestalten – die Kuration bleibt dabei oft verschlossen. Das Museum Ulm und das NRW-Forum in Düsseldorf haben am 1. Juli 2020 die Plattform nextmuseum.io gestartet, die diesen Umstand verändern soll. Ich habe mir das von der Bundeskulturstiftung im Rahmen des Fonds Digital geförderte Projekt einmal angeschaut und mit Marina Bauernfeind, einer Initiatorin des Projekts, gesprochen.

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Von |2020-08-06T16:07:06+02:0006.08.2020|Kulturkommunikation|

Kunst auf Instagram: Like oder Dislike?

Als ich vor wenigen Wochen bei result anfing, dachte ich nicht, dass ich heute hier sitzen und einen Beitrag über Kunst schreiben würde. Als Modebloggerin verstehe ich Mode auch als eine Art von Kunst, allerdings auf eine andere ästhetische Art und Weise. Doch als Liebhaberin von Instagram fragte ich mich: Wie sieht es eigentlich mit Kunst aus? Instagram ist schließlich die kreative Plattform schlechthin, doch verkörpern das dort auch die Kunstmuseen und Künstler? (mehr …)

Von |2020-07-14T12:46:42+02:0004.03.2020|Kulturkommunikation|

MyArtWalk: Langersehnter Kultur-Informations-Hub in einer App

Schon in der eigenen Stadt ist es fast unmöglich, einen Überblick über das Kulturgeschehen zu bekommen und zu behalten. Noch schlimmer ist es, wenn man in einer anderen Stadt verweilt und nur begrenzt Zeit hat. Dort kennt man die Webseiten nicht, auf denen jemand sich die Mühe macht und zusammenträgt, was es Interessantes wo und wann gibt. Meistens muss man sich solche Informationen mühselig zusammenpicken. Das kann ganz schön frustrierend sein. Die App MyArtWalk startet den Versuch, das zumindest im Bereich »Ausstellungen« zu ändern und legt gleich noch eine Art Kunst-Navigations-App drauf. (mehr …)

Von |2020-07-14T12:39:51+02:0011.07.2019|Kulturkommunikation|

»The Highest Level« – die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker betreiben bereits seit 2008 die Digital Concert Hall, ein Pionierprojekt, das die Philharmonie aus ihrem analogen Elfenbeinturm in die digitalisierte Weite bringen soll. Ich habe das Angebot getestet, um herauszufinden, ob der Versuch der Demokratisierung funktioniert, ob die Nutzung des Mediums im Alltag eines interessierten Dilettanten realisierbar ist und ob sie sich überhaupt anbietet. (mehr …)

Von |2020-07-14T12:43:04+02:0027.07.2018|Kulturkommunikation|

Digitalisierung zwingt Kultur zum Dialog – hoffentlich!

Kulturangebote nehmen gerne einmal einen Status weit über ihrem Publikum ein. Kultur (im engeren Sinne der Hochkultur) zeichnet sich selten durch Augenhöhe aus. Sie war (ist) überhöht. Sie steht auf Sockeln, auf Bühnen, in imposanten Gebäuden, mit anderen Worten: Sie steht über dem »gemeinen Volk«. Aus dieser Position kann man zwar einerseits verkünden, erfreuen, aufklären und beseelen. Andererseits wird immer mehr deutlich, dass diese Art von Beziehung »Groß gegen Klein« mit dem digitalen Wandel nicht mehr funktioniert. (mehr …)

Von |2020-07-14T12:52:21+02:0021.02.2017|Kulturkommunikation|

»Wir machen uns die Welt« – Wie man Jugendliche von Kunst begeistert

Jugendliche und Kunst – das ist ein Thema für sich. Es scheint, als wäre es schier unmöglich die Jugend von Kunst und Kultur zu begeistern und sie dafür einzunehmen. Ich selbst habe mich als Kind auch immer davor gedrückt, wenn es um Museumsausflüge ging. »Langweilige« Ausstellungsstücke, deren Wert ich nicht erkannt habe und die verstaubt in großen Hallen herumstanden. Als Kind verstand ich nicht, warum ich sie nicht anfassen darf. Für Kinder bedeutet anfassen und hantieren zu »erleben«. Für mich sollte Kunst kein reines Aufsaugen von Wissen bedeuten. Ich wollte es richtig fühlen dürfen. Da waren Kindermuseen, die zum Berühren und interagieren einluden. Genau richtig für mich, denn sie konnten das erste Interesse wecken. Mittlerweile bin ich älter und damit hoffentlich reifer. Zumindest kann ich mich nun auch für Kunst begeistern, ohne sie anfassen zu müssen (wobei ich das hin und wieder trotzdem gerne machen würde). Das hat allerdings einige Jahre und Kunst-Kurse gedauert. Gibt es vielleicht auch einen einfacheren Weg?  (mehr …)

Von |2020-07-14T12:53:45+02:0004.01.2017|Kulturkommunikation|

Serious Game Basel 1610: digital unterwegs auf den historischen Spuren einer Stadt

Ein kleiner Teil einer vergangenen Epoche, die uns im 21. Jahrhundert oft spannend und geheimnisvoll vorkommt, wird durch das Serious Game Basel 1610 einem breiten digitalen Publikum zugänglich gemacht. Serious Games stellen eine Verbindung zwischen Unterhaltung und Lernangeboten dar: Basierend auf realistischen beziehungsweise historischen Ereignissen, betten sie die Vermittlung dieser Informationen in einen spielerischen Kontext ein.  (mehr …)

Von |2020-07-14T12:54:16+02:0002.02.2016|Digitalkultur, Kulturkommunikation|
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