Corona-Kultur: Wenn die Kultur digital wird

Aufgrund der aktuellen Lage in Deutschland sind alle Bürgerinnen und Bürger dazu angehalten, zu Hause zu bleiben und nur in dringenden Fällen ihre Wohnungen zu verlassen. Selbst ein kompletter Shutdown mit absoluter Ausgangssperre ist derzeit zwar noch nicht bundesweit geplant – aber auch nicht ausgeschlossen. Doch was tun, wenn man den ganzen Tag zu Hause auf der Couch hängt? Und wie sieht Kultur in Zeiten des Coronavirus eigentlich aus? Bisher haben wir nur mitbekommen: Es werden alle Veranstaltungen abgesagt, verschoben oder Locations geschlossen. Ob Konzerte, Theatervorstellungen, Opern, Ausstellungen oder Clubs – alles macht dicht. Doch die Kultur- und Kunstanbieter stellen sich so langsam auf die aktuelle Situation ein – mit digitalen Angeboten!

Damit euch in der (freiwilligen) Quarantäne-Zeit nicht die Decke auf den Kopf fällt, haben wir für euch Kultur- und Kunstangebote zusammengetragen, die ihr ganz sicher und bequem von zu Hause aus wahrnehmen könnt, da sie digital stattfinden. Denn, nur weil man zu Hause bleiben soll, heißt das ja nicht, dass man keinen Spaß haben darf. Wie schon Freddie Mercury einst sang: „The Show Must Go On!“ (mehr …)

Von |2020-03-18T16:40:39+01:0018.03.2020|Digitalisierung, Museum, Oper, Theater, Veranstaltung|

Festspiele Immling: Interview mit der musikalischen Leiterin Cornelia von Kerssenbrock

Wie kommt man auf die Idee, einen Gnadenhof für Pferde zu einer Opern-Spielstätte zu machen? Was ist das Besondere an den Opernfestspielen in Immling neben der außergewöhnlichen Spielstätte? Und wie begeistert man junge Menschen für die Oper? Diese und ähnliche Fragen beantwortete Cornelia von Kerssenbrock in einem Gespräch mit mir am Rande der vergangenen Opernfestspiele.

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Von |2019-11-05T14:14:18+01:0023.10.2019|Interview, Oper, Theater / Tanz, Veranstaltung|

Kulturtipp: Die 20. Museumsnacht Köln

Menschenmassen in Köln verbindet man gerne mal mit angetrunkenen Gruppen verkleideter Personen oder der Domplatte bei sengendem Sonnenschein zur touristischen Hochsaison. Beides gehört nicht zu meinen Highlights im Jahr. Ein anderes Großereignis mit etwa 20.000 Besucherinnen und Besuchern treibt mich aber schon seit einigen Jahren immer wieder begeistert in die Innenstadt: die Museumsnacht, welche 2019 ihr 20-jähriges Bestehen feiert, und ich werde sie erneut besuchen.  (mehr …)

»Die tote Stadt«: Gelungene Unterhaltung, schwer und eingängig zugleich

Die Oper Wuppertal war bisher ein weißer Fleck auf meiner Opernlandkarte. Das wollte ich am Wochenende ändern. Gemeinsam mit einer Freundin besuchten wir die Premiere zu »Die tote Stadt« von Erich Wolfgang Korngold. Wie der Titel schon vermuten lässt, war es keine leichte Kost, die wir uns da ausgesucht hatten. Aber ein gelungener Abend war es in jedem Fall.  (mehr …)

Von |2019-06-24T10:00:24+02:0019.06.2019|Oper, Veranstaltung|

Bloggerreise zur West Side Story an der Komischen Oper Berlin

Beim vergangenen KulturInvest-Kongress wurde ich auf die Arbeit von Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin aufmerksam. Kosky wurde dort als »Kulturmanager des Jahres« nominiert und in einem Kurzporträt vorgestellt. Dieses hat meine Neugierde geweckt, und so bin ich vergangenes Wochenende mitsamt Familie nach Berlin, um Koskys Produktion der »West Side Story« zu besuchen. Ich muss sagen: Es hat sich gelohnt! (mehr …)

Von |2019-02-26T09:20:32+01:0026.02.2019|Musik / Audio, Oper, Theater / Tanz, Veranstaltung|

Unperfekt, aber sehr sympathisch

In Essen gibt es das sogenannte Unperfekthaus, ein Ort, an dem man in etwas improvisierter Umgebung zusammentreffen kann, um zu arbeiten oder gemeinsam zu essen. Ich finde den Namen sehr gelungen, er passt gut zur Location, wie auch zur Stadt Essen und dem gesamten Ruhrgebiet. Denn das ist es, was den Charme dieser Region (etwa im Vergleich zu Bayern) ausmacht: Essen ist eher unperfekt, nicht glattgebügelt, hat keinen Postkartencharme – steckt aber voller Möglichkeiten und ist dabei sehr sympathisch. Warum ich das erzähle? Weil ich am Wochenende in der Oper »Hans Heiling« im Aalto Theater in Essen war und diese Aufführung sehr ähnlich erlebt habe.  (mehr …)

Von |2018-05-29T15:49:03+02:0029.05.2018|Allgemein, Oper, Veranstaltung|

»Johanna auf dem Scheiterhaufen«: Interview mit dem Regisseur Romeo Castellucci

Zuerst dachte ich ja: »Was hast Du Dir da nur angetan?« Es ist zwar schön, dass ich wieder nach Lyon fahren darf, um über Arthur Honeggers Werk »Johanna auf dem Scheiterhaufen« zu berichten, das aus den 30er-Jahren stammt und extrem komplex und eigenwillig anmutet. Ich habe allerdings auch zugestimmt, mit dem Regisseur dieser Inszenierung, Romeo Castellucci, der als »skandalumwittert« und »enfant terrible« beschrieben wird, ein Interview führen zu wollen. Was habe ich mir nur dabei gedacht? Der Typ inszeniert auf radikale Weise seit den Achtzigern Opern und ich als interessierter Opernlaie soll jetzt mit dem reden? Wahrscheinlich zerreißt er mich in der Luft. (mehr …)

Von |2017-01-24T18:08:55+01:0024.01.2017|Oper, Veranstaltung|