Kulturkommunikation2020-07-30T12:23:22+02:00

Kulturkommunikation

Wie wird Kultur im Internet kommuniziert? Was sind innovative Wege, auch analoge Kultur in die Welt zu tragen und den Menschen zugänglich zu machen? Können digitale Wege der Kommunikation helfen, die Kultur zu demokratisieren?

Diesen und verwandten Fragen gehen wir in dieser Rubrik nach. Im Fokus stehen Best-Practice Beispiele der Kulturkommunikation, manchmal wollen wir aber auch einfach Fundstücke präsentieren, die uns persönlich begeistern.

Bachs Weihnachtsoratorium – Was hinter den Noten steckt

Der Podcast „Barock@Home“ der Bachakademie Stuttgart versucht, Interessierten und Kulturbegeisterten die geistliche Musik Bachs näher zu bringen. Sabine Haas hat ihn für den Kultur-Blog getestet – und ist (fast rundum) begeistert.

Besondere Zeiten erfordern besondere Mittel. Und manchmal ist das Ergebnis so gut, dass man sich fragt, warum es das nicht immer schon gab. So zum Beispiel im Falle des Podcast „Barock@Home“ der Internationalen Bachakademie Stuttgart.

„Corona hat uns gezwungen, viele analoge Formate auszusetzen. So auch unser moderiertes, mobiles Konzertformat ‚Hin und weg!‘, das sehr viel Zuspruch bekommen hat. Um eine digitale Alternative zu bieten, haben wir diese Podcast-Reihe aufgesetzt“, erläutert Christine Roth, Leiterin Kommunikation, Internationale Bachakademie Stuttgart. So wurde das Podcast-Projekt „Barock@Home“ zwar aus der Not geboren, stellt aber in keiner Weise ein Provisorium dar. Im Gegenteil: Die Idee, auf digitalem Wege regional unabhängig alle Interessierten an dem umfangreichen Wissen der Bachakademie teilhaben zu lassen, ist naheliegend und überzeugt sofort.

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Von |03.12.2020|

Eine Wundertüte voller Überraschungen

Das Seriencamp-Festival ist erstmals online für alle per Stream nutzbar. Sabine Haas urteilt: Die Inhalte sind top, das Format leider flop.

Seit 2015 gibt es das Münchener Seriencamp. Die zuletzt viertägige Veranstaltung war in erster Linie als Publikumsfestival konzipiert, bei dem das Thema Serie im Rahmen öffentlicher und kostenfreier Kino-Vorstellungen zu einem gemeinsamen Erlebnis gemacht werden sollte. Darüber hinaus wurde im Rahmen einer Fachkonferenz der kreative Austausch von Machern, Produzenten und Sendern ermöglicht.

Aktuell wird das Seriencamp coronabedingt erstmals als Online-Event durchgeführt. Es startete am 5.11 mit einer Vorab-Premiere der Serie Spy City und läuft noch bis zum 22.11. Nutzer*innen in Deutschland können sich kostenlos registrieren, um sich die über 70 ausgewählten Serien verschiedener Genres und Herkunftsländer anzusehen. Darüber hinaus gibt es spannende Interviews zu deutschen Neuproduktionen, die während der Fachkonferenz am 6. Und 7.11 geführt wurden.

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Von |11.11.2020|

Köln und die Zukunft seiner Museen – MiQua meets DOMiD

Unser Autor Nils wurde zu einer außergewöhnlichen Stadtrundfahrt eingeladen, deren besondere Sehenswürdigkeiten noch in der Zukunft liegen. Auf dem Kultur-Blog berichtet er von seinem Blick in die Zukunft der Kölner Museumslandschaft.

Köln bekommt zwei weitere hochkarätige und besondere Museen. Um einmal deren vollen Namen zu nennen: Es geht um das „MiQua. LVR-Jüdisches Museum im Archäologischen Quartier Köln“ und das geplante Haus der Einwanderungsgesellschaft des„DOMiD | Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland“. Das MiQua befindet sich gerade im Bau und will neben den Schätzen der archäologischen Zone jüdische Geschichte und Kultur präsentieren. Das Haus der Einwanderungsgesellschaft des DOMiD tritt gerade in die Planungsphase ein und soll eine Begegnungsstätte werden, in der sich Besucher*innen über Migration in Deutschland bilden und austauschen können. Die Institutionen hinter den beiden zukünftigen Museen wollen somit Perspektiven zu Themenkomplexen aufzeigen, die die deutsche Geschichte seit Langem mitprägen und die doch zu selten eingenommen und berücksichtigt werden.  Dieser Schnittmenge möchten beide nun in einem gemeinsamen virtuellen Projekt Ausdruck verleihen.

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Von |03.11.2020|

Demokratisierung des Museums: nextmuseum.io versucht, durch Digitalisierung Kurationsprozesse zu öffnen

Wie könnte das Museum der Zukunft aussehen? Die meisten Experimente, die diese Frage beantworten wollen, versuchen, den Museumsbesuch neu zu gestalten – die Kuration bleibt dabei oft verschlossen. Das Museum Ulm und das NRW-Forum in Düsseldorf haben am 1. Juli 2020 die Plattform nextmuseum.io gestartet, die diesen Umstand verändern soll. Ich habe mir das von der Bundeskulturstiftung im Rahmen des Fonds Digital geförderte Projekt einmal angeschaut und mit Marina Bauernfeind, einer Initiatorin des Projekts, gesprochen.

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Von |06.08.2020|

Kunst auf Instagram: Like oder Dislike?

Als ich vor wenigen Wochen bei result anfing, dachte ich nicht, dass ich heute hier sitzen und einen Beitrag über Kunst schreiben würde. Als Modebloggerin verstehe ich Mode auch als eine Art von Kunst, allerdings auf eine andere ästhetische Art und Weise. Doch als Liebhaberin von Instagram fragte ich mich: Wie sieht es eigentlich mit Kunst aus? Instagram ist schließlich die kreative Plattform schlechthin, doch verkörpern das dort auch die Kunstmuseen und Künstler? (mehr …)

Von |04.03.2020|
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