Vier Tage Thüringen: Sabine Haas entdeckt, wie viel man in dieser kurzen Zeit erleben kann. Im Kultur-Blog berichtet sie von kaum überraschenden, aber imposanten Begegnungen mit Goethe und Bach, von unerwarteten Shopping-Highlights und reichhaltiger Kulinarik zwischen Eisenach, Weimar, Freyburg und Jena.

Welche Stationen besucht man am besten, wenn man über ein verlängertes Wochenende (Mittwoch bis Samstag) Thüringen bereisen möchte? Um nicht nur – wie immer – in Weimar und Erfurt zu landen, haben wir uns im Vorfeld bei der uns bekannten Thüringer Tourismus GmbH nach Tipps erkundigt. Die bekamen wir im Überfluss. Das Ergebnis war ein ungeheuer spannender und vielseitiger Trip durch den Osten Deutschlands. Da auch das Wetter noch mitgespielt und der Herbst sich von seiner sonnigen Seite gezeigt hat, war es eine der schönsten Deutschlandreisen, die meine Freundin und ich seit langem gemacht haben. Ein absolutes Highlight!

Bach und Luther – in Eisenach trifft man sie an jeder Ecke

Wir starten mit einem Besuch in Eisenach. Von Köln aus fährt man nur etwa drei bis vier Stunden bis zu der kleinen Stadt am Fuße der Wartburg. Wir sind gegen Mittag dort und haben noch etwas Zeit bis zu unserem Termin im Bachhaus, den wir vorab vereinbart hatten. Das Schöne an Eisenach und allen noch folgenden Stationen in Thüringen ist aus unserer Sicht die überschaubare Größe. Jede Stadt, die wir besuchen, ist zu Fuß entspannt zu erkunden und weder überfüllt noch hektisch. Das verleiht der gesamten Reise eine unglaublich entspannte Grundstimmung.

Auch in Eisenach ist man schnell bei allen relevanten Sehenswürdigkeiten: Lutherhaus, Bachhaus, Altstadt – alles nah beieinander und gut zu erreichen. Also nutzen wir die Zeit, im Shop des Lutherhauses etwas über den Gründer der Reformation zu erfahren und ein paar Bücher zu kaufen.

Anschließend erkunden wir die Läden und stoßen auf viele kleine inhabergeführte Geschäfte und Manufakturen, die sich wohltuend vom ewig gleichen Angebot der großen Ladenketten abheben.

Das Atelier Hutschneider © Sabine Haas

Besonders gefallen hat uns die „Putzerei und Schneiderei“ Atelier Hutschneider in Eisenach. Dort werden seit drei Generationen Hüte in Handarbeit hergestellt und mit der aktuellen Besitzerin auch viele ausgefallene Kleidungsstücke genäht – alle Bio. Ein wunderbarer Laden zum Stöbern und Staunen. Die Besitzerin, Susann Schneider, ist auf vielen Märkten unterwegs und in ganz Thüringen recht bekannt. „Mein Großvater hat die Hutmacherei in Eisenach eröffnet. Er hat in ganz Thüringen Hüte geliefert. Ich bin in diesem Laden groß geworden, aber ich habe vieles umgekrempelt. Meine Eltern würden die Krise kriegen, wenn sie den Laden heute sähen. Mir gefällt es so, und die selbstgenähte Kleidung mit anzubieten, war wichtig, um zu überleben. Nur mit Hüten kommt man heute nicht mehr so weit,“ erzählt die sympathische Inhaberin.

Nach dem Shopping-Ausflug wird es Zeit für unsere Verabredung im Bachhaus. Museumspädagoge Michael Meißner erwartet uns bereits und führt uns durch das kleine, beeindruckende Museum. Das Geburtshaus von Bach wird seit 1907 als Museum genutzt. 2000 erhielt es einen modernen Anbau und konnte so seine Ausstellungsfläche erweitern. Obwohl Bach in Eisenach nur die ersten zehn Lebensjahre verbrachte, zeichnet das Haus seinen gesamten Lebensweg nach und stellt sowohl seine Arbeits- als auch seine Wohnsituation dar.

Die bewegte Geschichte seiner beruflichen Laufbahn wird ebenso erzählt wie sein privater Lebensweg. Bach heiratete zwei Mal und hatte aus diesen Ehen immerhin 20 Kinder, von denen allerdings nur sehr wenige das Erwachsenenalter erlebten. Er selbst wurde mit 9 Jahren Waise, nachdem sein Vater, der „Stadtpfeifer“ von Eisenach, 1695 gestorben war. Es gibt eine Vielzahl von Geschichten aus seinem beruflichen Wirken und Michael Meißner weiß diese kenntnisreich und mit viel Enthusiasmus zu erzählen. Wir sind ganz in Johann Sebastian Bachs Bann und freuen uns auf die letzte Station des Museums: Ein großer Raum voller Hör-Stationen, wo wir in die Musik von Bach eintauchen können. Wir verbringen ungefähr zwei Stunden im Bachhaus und lernen eine Menge über den Musiker und seine Zeit.

Michael Meißner im Garten des Bachhauses © Sabine Haas

Weimar – Kultur pur und ein Muss auf einer Reise durch Thüringen

Hotel Hollerbusch © Sabine Haas

Am Nachmittag geht es weiter nach Weimar, das ungefähr eine Stunde von Eisenach entfernt liegt. Dort haben wir unsere erste Übernachtungsstation. Die Autofahrten durch Thüringen verlaufen alle sehr ruhig und entspannt über meist leere und gut ausgebaute Landstraßen. Auch das ein weiterer Grund, warum der Urlaub völlig frei von jeder Hektik ist.

Weimar empfängt uns mit stürmischem Wind, aber auch mit Sonne. Wir erkunden die Altstadt im Abenddunkel und gehen Zum Weißen Schwan essen – thüringische Küche, direkt neben dem Goethehaus. Obwohl es schon gegen Ende Oktober ist, können wir tatsächlich noch draußen sitzen. Ein seltenes Geschenk.

Wir übernachten im sehr schönen Boutique-Hotel Hollerbusch, eine alte Stadtvilla mit Stuckdecken und Dielenböden. Es gibt einen Salon mit Flügel und Bücherwänden, die Zimmer sind hochwertig renoviert und sehr geschmackvoll eingerichtet. Ein wunderbarer Ort zum Wohlfühlen.

Am nächsten Tag steht zunächst – natürlich – das Goethe-Haus auf dem Programm. Irgendwie kommt man an Goethe schlecht vorbei, dafür ist der Mann zu dominant – zu seinen Lebzeiten genauso wie heute. Das Museum zeigt eindrucksvoll, wie bedeutend Goethe in seiner Schaffenszeit war – und wie wohlhabend. Das Wohnhaus, die Bibliothek, die unglaubliche Sammel-Leidenschaft, seine vielen Ämter und seine internationale Vernetzung werden in dem umfassenden Museum anhand vieler Exponate ausführlich dargestellt. Was mir etwas gefehlt hat: Die Literatur von Goethe findet vergleichsweise wenig Raum in der Ausstellung. Vielleicht auch, weil sie nur schwer im Rahmen eines Museums ins „Bild“ gesetzt werden kann. Trotzdem: Ein lohnenswerter Besuch!

Surel Keramik © Sabine Haas

Der Nachmittag ist wieder dem Erkunden der Geschäfte und Einkaufsmöglichkeiten gewidmet. Auch hier flanieren wir durch eine wunderschöne, gepflegte und nicht allzu große Altstadt und entdecken – ebenso wie in Eisenach – eine Vielfalt von Einzelgeschäften und Manufakturen. Unser Lieblingsgeschäft: Die handgefertigte Keramik von Tabea Surel. Wir sind sogleich verliebt in die modernen und schlichten Keramikarbeiten der Töpferin. Sie erzählt uns, dass sie inzwischen ausschließlich in Porzellan arbeite, da dieses feiner und filigraner wirke als ihre ehemaligen Steingut-Arbeiten.

Tatsächlich wirken alle Arbeiten von Tabea Surel sehr leicht, modern und individuell. Surel: „Ich mache das seit 15 Jahren. Viel verkaufe ich auf Märkten hier in der Umgebung. Von Weimar kommt man ja gut überall hin.“ Die kreative Ladeninhaberin ist vor 15 Jahren aus Berlin nach Weimar gezogen und fühlt sich hier sehr wohl: „In Berlin wäre es schwer gewesen, Sichtbarkeit zu bekommen. Hier in Weimar bin ich zufrieden mit dem Geschäft.“

Wir könnten noch Tage in Weimar bleiben, weil es wirklich an jeder Ecke etwas zu entdecken gibt. Aber wir müssen am Abend noch weiter. Also entscheiden wir uns nach einer Pause in der Crêperie du Palais mit einer leckeren Galette bzw. Quiche zu einem Besuch des Bauhaus-Museums als Abschluss unseres Weimar-Aufenthalts.

Das erst 2019 eröffnete Museum ist architektonisch äußerst imposant und zeigt die Geschichte der Bauhaus-Bewegung und der Bauhaus-Schule in Weimar. Die Ausstellung steckt voller spannender Details und Informationen und bündelt die faszinierende Geschichte der von Gropius gegründeten Design- und Kunstschule. Es ist ebenfalls ein lohnender und packender Ausstellungsbesuch. Allerdings empfinde ich – anders als meine Freundin – die Ausgestaltung der Ausstellung als gewöhnungsbedürftig: Obwohl die Ausstellungräume recht luftig und vor allem extrem hoch sind, erscheint mir vieles zu gedrängt und eng. Das Museum wirkt auf mich etwas unübersichtlich, was mich bei einem so neuen Museum überrascht.

Bauhaus-Museum Weimar © Sabine Haas

Meiner Freundin geht es allerdings nicht so, sie fühlt sich durch die Ausstellung gut geführt und ist sehr fasziniert von den Hintergründen der Bauhaus-Bewegung, mit der sie sich bislang noch wenig befasst hat.

Freyburg in Sachsen-Anhalt: Weinberge, viel Natur und Erinnerungen an Turnvater Jahn

Nach so viel Kultur wird es für uns Zeit, etwas mehr von Land und Leuten zu sehen und unsere nächste Station anzusteuern. Wir hatten einen Tipp für ein Weingut bekommen: Das Weingut Zahn in Bad Sulza. Da wir aber nicht nur einen Ort zum Essen und Trinken, sondern auch für eine weitere Übernachtung brauchen, haben wir das Weinhotel der Familie Zahn auf unsere Reiseroute gesetzt. Dieses Hotel liegt in Freyburg und damit knapp hinter der thüringischen Grenze.

Die Fahrt dorthin führt ebenfalls wieder über ausgebaute, teilweise schnurgerade Landstraßen. Man sieht weite Felder, Wiesen und Wälder und kommt durch viele – aus Kölner Sicht kleine – irgendwie fremd anmutende Dörfer und Siedlungen.

Da wir in Sturm und Gewitter geraten, erleben wir ein echtes Abenteuer, als wir von Weimar aus quer durchs Hinterland nach Freyburg fahren und sind froh, das Hotel auf Anhieb zu finden.

Auch hier treffen wir wieder auf ein schön renoviertes altes Gebäude, diesmal ein Ziegelbau, der zum Hotel erweitert wurde. Das Hotel ist erst seit kurzem eröffnet, die Zimmer sind nagelneu und detailverliebt eingerichtet. Besonders gefallen hat uns die „Weinbar“, an der man mit einer Art Scheck-Karte Wein zapfen und einen lustigen Abend verbringen kann.

Zum Essen sind wir in das zum Hotel gehörige Restaurant 51° eingekehrt. Es liegt in einem ebenfalls toll renovierten Weinkeller. Essen und Getränke sind hervorragend, vor allem gibt es jede Menge Gelegenheit, den Wein aus der Region zu verkosten.

Weingut Zahn Bad Sulza © Sabine Haas

Freyburg © Sabine Haas

Den nächsten Vormittag nutzen wir, um uns in dem Örtchen Freyburg – dem Sitz der Kellerei Rotkäppchen – etwas umzusehen. Turnvater Jahn hat hier viele Jahre gelebt und wurde in diversen Monumental-Bauten verewigt. Außerdem gibt eine sehr sympathische evangelische Kirche. Ansonsten lockt vor allem die reizvolle Landschaft mit ihren Weinbergen und Burgen zum Wandern und Entdecken. Da wieder mal die Sonne scheint, verbringen wir den Tag damit, das Umland und die Weinberge zu erkunden.

Zufällig entdecken wir, dass wir ganz in der Nähe von Nebra sind, dem Ort, an dem die legendäre „Himmelscheibe von Nebra“ gefunden wurde. Das archäologische Fundstück aus der Bronzezeit stellt die weltweit älteste Darstellung von Himmel und Kosmos dar. Neugierig geworden machen wir einen Abstecher dorthin und besuchen das Museum „Arche Nebra“.

Arche Nebra © Sabine Haas

Auf freiem Feld in einem winzigen Dorf steht ein futuristisch aussehendes Museum, dass sich ganz der Himmelsscheibe widmet. Wir sind sprachlos. Zwar ist die Scheibe selbst dort im Original nicht zu sehen, da diese in Halle ausgestellt ist. Aber man lernt alles über den Fund (ein wahrer Krimi, da sie von Archäologie-Räubern ausgegraben und später beschlagnahmt wurde), über die Geschichte und Funktion der Scheibe. Das hatten wir mitten im „Nirgendwo“ nicht erwartet. Eine tolle Überraschungsstation auf unserer Reise.

Jena – Studentenstadt mit Herz und einem sehr hörenswerten philharmonischen Orchester

Am späten Nachmittag machen uns – jetzt wieder planmäßig – auf den Weg nach Jena. Dort haben wir einen festen Termin: Ein Konzert in der Jenaer Philharmonie am Freitagabend.

Wir kommen gegen 17 Uhr in Jena an und gehen – auch das hatten wir vorab reserviert – im Restaurant Landgrafen zum Essen. Das hoch über Jena mitten im Wald gelegene Aussichtsrestaurant hat eine spektakuläre Glasfront sowie eine grandiose Aussichtsterrasse. Wir haben also Gelegenheit, bei einem guten Essen über ganz Jena und das zugehörige Umland zu schauen. Wunderschön!

Blick auf Jena © Sabine Haas

Der Einfachheit halber haben wir auch die Übernachtung im Landgrafen gebucht. Das erweist sich als nicht so gute Idee, da es nur drei ordentliche, aber unspektakuläre Zimmer im hinteren Anbau gibt. Wir müssen also durch den Wald und über 300 (!) Treppenstufen in die Stadt und am Abend wieder zurück zu unserer Bleibe.

Das Konzert in der Jenaer Philharmonie dagegen erweist sich als Glücksgriff: Es werden seltene Werke von den zwei Bachsöhnen Johann Christian Bach und Johann Christoph Friedrich Bach aufgeführt sowie ein Werk von Domenico Cimarosa und die Prager Sinfonie von Mozart. Besonders eindrucksvoll sind das Dirigat von Gast-Dirigent Reinhard Goebel, der zu Recht als „Ikone der alten Musik“ bezeichnet wird, und der Auftritt des Bariton Benjamin Appl, der ebenfalls auf eine imposante Künstlerkarriere blicken kann. Ein wunderschönes Konzert, und für mich der erste Live-Konzert-Besuch seit der Pandemie.

Als wir nach Konzertende durch die Straßen der Jenaer Altstadt gehen, herrscht buntes Party- und Kneipen-Treiben. Wir sind überrascht, denn unsere bisherigen Stationen waren am Abend eher ausgestorben. Hier allerdings spürt man den Einfluss der 18.000 Studierenden und es ist noch überall viel los. Wir gehen in eine der vielen Kneipen und trinken entspannt noch einen Rotwein, bevor wir uns zuerst auf die erfolglose Suche nach einem Taxi und dann zu Fuß an den Aufstieg zum Landgrafen machen. Wir haben viel zu lachen, als wir auf verwunschenen Pfaden durch den Waldweg im Dunkeln den Eingang zum Hotel suchen.

Mit einem leckeren Frühstück und erneuter Fernsicht über ganz Jena beenden wir unseren Aufenthalt im Landgrafen und machen uns auf zu unserer letzten Station: Die Leuchtenburg in Seitenroda.

Doch wollen wir Jena nicht ganz ohne Einkaufsbummel verlassen. Also parken wir am Markt und gehen noch einmal bei Tageslicht durch die Altstadt. Auch hier finden wir wieder viele spannende kleine Geschäfte und Manufakturen. Besonders imponiert uns, wie viele kleine Bio-Label in allen thüringischen Städten vertreten sind.

Das Highlight in Jena ist für mich allerdings kein Bio-Bekleidungsladen, sondern der Sneaker- und Skater-Laden „Orange Jungle“. Hier finden wir ein super Angebot an Sport- und Marken-Kleidung zu einem sehr guten Preis. Verkäufer Max Ebeling berät mich ganz prima bei der Auswahl eines Hoodies für meinen Sohn und führt uns kompetent durch sein Sortiment. Er erzählt, dass er in Jena ein Lehramtstudium begonnen und dann in diesem Laden „gestrandet“ sei. Er ist begeistert von Mode, aktuellen Trends und vom Verkauf. Im Orange Jungle hat er seine Berufung gefunden und will sich durch eine entsprechende Aus- und Weiterbildung in dieser Branche etablieren. Wir wünschen ihm alles Gute und machen uns wieder auf den Weg.

Max Ebeling in seinem Shop © Sabine Haas

Leuchtenburg und Kahla – Ganz im Zeichen des Porzellans

Die Leuchtenburg in Seitenroda konnten wir schon von Jena aus sehen, da sie nur ca. 20 Kilometer entfernt liegt. Wir passieren gegen frühen Mittag das Ortsschild Seitenroda und halten auf dem Parkplatz unterhalb der Burg. Ein kurzer Weg von etwa 20 Minuten führt uns auf die alte Festungsanlage, die 1724 bis 1848 als Zucht- und Irrenhaus gedient hat.

Die Leuchtenburg © Sabine Haas

Heute dient die Burg, die mitten in der Porzellan-Region Thüringens liegt, als Porzellan-Museum und in Teilen auch als Burgmuseum. Wir besuchen die Leuchtenburg während der Festwoche der Chöre. Daher haben wir uns vorgenommen, das halbstündige Chorkonzert in der Porzellankirche zu besuchen.

Wieder mal sind wir durchweg begeistert: Das Porzellanmuseum ist vielseitig und toll gemacht und erzählt uns die spannende Geschichte über die Anfänge der Porzellanproduktion in Deutschland. Die Burganlage selbst ist eindrucksvoll und gut erhalten, ihr Rundgang und der Wachturm bieten wunderschönen Aussichten über die Thüringer Landschaft. Ein Highlight ist auch die zur Porzellankirche umgebaute Kapelle. Sie sieht nicht nur sehr schön aus, sondern bietet auch eine tolle Akustik, wie wir bei dem kleinen Chorkonzert feststellen können.

Das Konzert bildet den Abschluss unserer Reise. Es singen die Markkleeberger Vocalisten unter Leitung von Alexander Neumann. Ein sehr sympathisches Ensemble, das eine sehr gute gesangliche Leistung zeigt.

Der schönste Urlaub hat mal ein Ende. Also machen auch wir uns auf den Rückweg nach Köln. Einen kleinen Abstecher leisten wir uns aber noch: In Kahla müssen wir einfach zum Werksverkauf abbiegen und schauen, ob wir unser Porzellan günstig ergänzen können.

Alles in allem hat uns Thüringen wirklich sehr, sehr gut gefallen. Die Fülle der kulturellen und landschaftlichen Sehenswürdigkeiten, das wirklich tolle Konzert- und Veranstaltungsangebot und auch die Vielfalt bei den Läden, Manufakturen und Restaurants ist mehr als eindrucksvoll. Wir werden in jedem Fall wiederkommen, denn wir konnten längst nicht alles sehen, was es zu sehen gibt.

Hier noch einmal die Links zu den Stationen in Thüringen:

Eisenach:

Lutherhaus Eisenach: https://www.lutherhaus-eisenach.com/

Atelier „Hutschneider“: https://www.atelier-hutschneider-eisenach.de/anziehsachen/

Bachhaus Eisenach: https://bachhaus-eisenach.de/

Weimar

Restaurant „Zum weißen Schwan“: https://weisserschwan.de/

Boutique-Hotel „Hollerbusch”: https://hotel-hollerbusch.de/

Goethehaus Weimar: https://www.klassik-stiftung.de/goethe-nationalmuseum/goethes-wohnhaus/

Crêperie du Palais Weimar: https://creperie-weimar.de/

Freyburg

Weingut Zahn: https://www.freylich-zahn.de/

Museum Arche Nebra zur Himmelsscheibe: https://www.himmelsscheibe-erleben.de/

Jena

Jenaer Philharmonie: https://www.jenaer-philharmonie.de/

Hotel „Landgrafen“: https://www.landgrafen.com/home/

Leuchtenburg in Seitenroda: https://www.leuchtenburg.de/home.html

Sneaker- und Skater-Shop „Orange Jungle“: https://www.orangejungle.de/

Titelbild: Blick auf Seitenroda © Sabine Haas