Digitale Blog-Posts des Museums für Kommunikation

Von |06.07.2023|Digitalkultur|

Ein Gastbeitrag von Laura Heyer, Mitarbeiterin des Museums für Kommunikation in Bern

 

Museen erhalten Objekte für die kommenden Generationen. Sie sind damit etwas zutiefst Analoges – und doch spielt auch hier die Digitalisierung auf mehreren Ebenen eine sehr bedeutende Rolle. Gerade bei einem Museum, dessen Stifterinnen das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom und die Schweizerische Post sind. Wöchentlich erscheint bei uns mindestens ein neuer Beitrag auf unserer Website. Zu Wort kommen dabei alle aus unserem Team. Ich zeige hier eine kleine Auswahl der Blogbeiträge, die sich um das Thema Digitalisierung drehen. Was ein Albumtitel von Falco, die Ukraine und Küssen damit zu tun haben? Lesen Sie selbst. Herzlich willkommen bei den digitalen Blogs des Museums für Kommunikation in Bern.

 

Museumsobjekte erzählen von der Digitalisierung

Wenn unsere Kommunikator:innen durch unsere Kernausstellung führen, bleiben sie oft an einem riesigen Metallschrank stehen, der ERMETH. Die Abkürzung steht für Elektronische Rechen-Maschine der Eidgenössisch Technischen Hochschule Zürich. Wenn es um historisch-technische Museumsobjekte geht, schreibt Juri Jaquemet, Sammlungskurator Informations- und Kommunikationstechnologie, gerne Blog-Beiträge und erzählt deren Geschichten.

Noch während des Zweiten Weltkrieges rechnet die Schweiz analog. Mit der Gründung des Instituts für Angewandte Mathematik an der Zürcher Hochschule beginnt 1948 im Alpenland das Zeitalter der programmierbaren Rechenautomaten. Institutsleiter Professor Eduard Stiefel reist mit Kollegen zu den Computerpionieren in die USA. Er publiziert 1951 die Erkenntnisse und erregt damit internationales Aufsehen – vor allem aber hat er sich das Fachwissen für den Bau eines digitalen Rechengerätes geholt. Trotz vieler Probleme beim Bau des Riesencomputers – mit Lieferanten und Abwerbungen durch IBM – wird dieser 1958 in Betrieb genommen und ist bis 1963 fast pausenlos im Einsatz.

Hier geht’s zum Blog-Post „ERMETH – Computer made in Switzerland“ von Dr. phil. Juri Jaquemet.

 

Ermeth Computer und Metallschrank im Museum für Kommunikation in Bern.

Heute steht die ERMETH im Museum für Kommunikation in Bern. Für diese Aufnahme wurde der Computer extra freigestellt. Mittlerweile steht der Rechner in der Zone Datacenter der neuen Kernausstellung. Foto: Museum für Kommunikation, Bern.

 

Neben diesem Leitfossil der Schweizer Informatikgeschichte, beginnt – ebenfalls in den Nachkriegsjahren – die Geschichte des mobilen Telefonierens in der Schweiz. Radiovox heisst das System und füllt den halben Kofferraum eines Autos. 1978 lanciert die PTT (Post-, Telefon- und Telegrafenbetriebe, staatliche Behörde zwischen 1928 und 1998) dann das Nationale Autotelefon – kurz Natel. Das Model A ist als tragbarer Koffer von 15 kg für 10’000 CHF zu haben. Die Geräte werden bald kleiner, billiger und stammen fortan meist nicht mehr aus Schweizer Produktion. Die tieferen Preise ermöglichen es, dass sich die mobile Telefonie im Alltag durchsetzt.

 

Historisches Bild mit einem Natel A im Koffer auf einer Motorhaube in den 70er Jahren.

Tragbares Natel A im Koffer: Damit wird die Telefonie in der Schweiz definitiv mobil. Aufnahme Ende der 1970er Jahre. Foto: Museum für Kommunikation, Bern.

 

Auch in den immobilen Telefonkabinen findet sich in den 1990ern ein erstes Anzeichen der kommenden Digitalisierung: Das Telefonbuch wird durch den Teleguide ersetzt. Ein Gerät, das den Online-Zugriff auf das vollständige Teilnehmende-Verzeichnis ermöglicht. 2002 zählt die Statistik dann für die Schweiz erstmals mehr Mobil- als Festnetzanschlüsse, ab 2007 sogar mehr als Einwohnende – damit beginnt das langsame Ende der Telefonkabinen. In der NZZ plädiert zwar ein Architekt augenzwinkernd für den Erhalt einiger Kabinen als künftige Stationen zum Beamen, aber so weit ist es noch nicht. Und so demontiert die Swisscom, eben gerade von der Telefonkabinenpflicht befreit, 2019 ihre letzte Telefonkabine der Schweiz. Sie steht nun im Depot des Museums für Kommunikation in Bern und bleibt der Nachwelt erhalten.

 

Digitale Strategie des MfK

Social Media, digitale Besuche, Sammlungsdatenbanken und eine App zur Zeiterfassung – die digitale Transformation ist in allen Bereichen des Museums angekommen. Und die Situation wird zunehmend komplex. Deswegen entwickeln wir seit 2019 auf Führungsebene eine digitale Strategie. Sie soll ein koordiniertes Vorgehen und den Austausch zwischen allen Bereichen etablieren. Christian Rohner, stellvertretender Direktor und Leiter Ausstellungen und digitales Museum berichtet in seinem Blog-Beitrag von den Anfängen.

Die im Februar 2020 öffentlich präsentierte Strategie verfolgt insgesamt drei Ziele: die Präsenz in der virtuellen Welt auszubauen, die kulturelle Teilhabe zu stärken und eben auch das kulturelle Gedächtnis zu fördern.

Unser erstes Ziel der virtuellen Präsenz, also als vernetzte Gedächtnisinstitution zeit- und ortsunabhängig erlebbar zu sein, wird schon einen Monat nach der Veröffentlichung dieser theoretischen Worte anfangs 2020 zum praktischen Muss: «Das Museum ist bis auf Weiteres GESCHLOSSEN» prangt in Grossbuchstaben auf unserer Homepage. Eine Pandemie namens Corona hat das Leben lahmgelegt. Das zwingt uns dazu, einige Aspekte unserer Zukunftsstrategie schnell zu erproben. Bereits zwei Wochen nach der Schliessung begrüsst ein dreiköpfiges Team viermal in der Woche Besuchende per Livestream. Die schnelle Einführung dieses neuen, digitalen Formats ist nicht einfach, denn in unserem Team hat niemand Erfahrung damit. Auf welchem Kanal soll gestreamt werden? Was sind Konsequenzen in Bezug auf das Urheberrecht und wie sollen diese Führungen archiviert werden? Die Antworten auf all diese Fragen können wir nur nach dem Trial-and-Error-Prinzip finden. Der digitale Wandel der vergangenen Jahrzehnte zeigt sich in diesem neuen Vermittlungsformat eindrücklich: Wäre für ein vergleichbares Vorhaben noch bis in die 1990er Jahre ein TV-Übertragungswagen samt Ton, Kamera und Moderation notwendig gewesen, reichen jetzt ein Smartphone und ein Streamingdienst. Der letzte Stream – als Video on demand untem im Blogbeitrag zu sehen – spiegelt die Experimentierfreude des Teams wider: Was sie in einer Weiterbildung zu Auftrittskompentenz gelernt haben, geben sie hier mit einem Geheimrezept und Aerobic-Instruktionen an die Aussenwelt weiter.

 

Der Blick aufs Nicht-Digitalisierte

Von einem unvorhergesehenen Ereignis der Gegenwart zum nächsten: «Einer meiner ersten Eindrücke als ich in der Schweiz ankomme, ist die Aufmerksamkeit und Sensibilität der Schweizer:innen für wiederverwertbare Materialien (…) und das scheinbar komplizierte Sortier- und Sammelsystem für Abfälle. Von aussen betrachtet sieht die Situation nahezu perfekt aus.» Das schreibt Liubov Dubynets, die vor dem Krieg aus der Ukraine in die Schweiz geflüchtet ist und uns vom Oktober 2022 bis Februar 2023 als Projektmitarbeiterin im Sammlungsteam unterstützt hat. Zum Abschluss ihrer Tätigkeit bei uns hat sie einen Blog-Post geschrieben – und uns mit der Themenwahl überrascht. Sind wir gar nicht so modern und digital? Sie wundert sich, warum die Zugänge für ein Bankkonto mittels fünf einzelner Briefe zugestellt werden, statt direkt in der Bank übergeben oder eben digital, per Mail zugesendet zu werden. Deswegen schaut sie sich das Ganze mal statistisch an: Öffentlichen Zahlen zufolge ist die Schweiz eines der führenden Recyclingländer der Welt. Aber sie ist auch bei der Müllmenge das drittgrößte Land Europas. Und die Schweizer:innen verbrauchen jährlich rund 190 kg Papier pro Kopf, weltweit sind es rund 57 kg.

 

Zerknülltes Papier, Symbolbild Blogbeitrag MfK, Land der Papierberge

Foto: Museum für Kommunikation, Bern.

 

Ob die E-Mail diesbezüglich ein absolutes Allheilmittel sein könnte? Sie spricht von ihrer Erfahrung in der Ukraine, wo kaum Briefe mit der Post verschickt werden, fast alle Kommunikationsprozesse sind digitalisiert. Sie geht dem Thema und den Zahlen weiter nach und stellt fest, dass der elektronische Brief gar nicht so fehlerfrei ist wie angenommen. Briefe stossen im Durchschnitt doppelt so viel CO2 aus wie E-Mails, vor allem des Transports wegen. Eine E-Mail ist also umweltfreundlicher, aber nur wenn sie in der gleichen Häufigkeit wie Briefe verschickt wird. Doch wir verschicken täglich zahlreiche E-Mails. Gar nicht so einfach ein Gleichgewicht zu finden!

Hier geht’s zum Blog-Post „Im Land der (Papier-)Berge“ von Liubov Dubynets.

 

Eigene Erfahrungen mit der digitalen Welt

Wir schliessen den Kreis vom ersten Computer der Schweiz zur neusten Computertechnologie und einem Ausblick auf einen Blog-Beitrag zur Digitalisierung, der im Herbst 2023 erscheinen wird.

NERDA ist ein Projekt bei uns im Museum, dessen primärer Antrieb die Freude an digitalen Erlebnissen und Entdeckungen ist. NERDA hat sich zum Ziel gesetzt, digitale Anwendungen erlebbar zu machen, und zwar sinnlich, zugänglich, experimentell und mit Spass, auch am Scheitern. Hauptakteurinnen des Projekts sind zwei Kommunikatorinnen. Eine davon wagt ein Experiment im Web 3.0. Wie erinnert sich eine Künstliche Intelligenz (KI) an einen ersten Kuss und auf welche Bild- und Datensätze greift sie dabei zurück? Das fragt sie sich in ihrem Blogbeitrag. Schauen Sie doch immer mal auf unserer Website und unserem MfK-Blog vorbei oder folgen Sie uns in den Sozialen Medien (@mfkbern). So erfahren Sie immer wieder das Neuste zur Digitalisierung im analogen Museum.

 

Kunst und Bau in NRW: digital und mobil entdecken

Von |26.04.2023|Digitalkultur|

„Ohne Kunst kein Bau!“ – so der Slogan auf der Startseite der digitalen Kunst-und-Bau-Sammlung des Landes Nordrhein-Westfalen. Die Sammlung ist als Web-App aufgebaut und Teil des Projekts „Kunst und Bau in Nordrhein-Westfalen“ der landeseigenen Institution Baukultur NRW. Wer sich für besondere Architektur und Baukultur interessiert, kann mit dieser Web-Anwendung eine Vielzahl an Kunstwerken in NRW entdecken. Klingt gut? Das finde ich auch und habe mir das Angebot einmal näher angeschaut!

 

Baukultur online und an jedem Ort

Als Stadt-Geografin und Fotografin fühle ich mich im Themenfeld Architektur, Kunst und Bauen zuhause. Und genau hier fange ich auch an, mir die Web-App auf dem Laptop einmal genauer anzusehen. Der nutzerfreundliche Aufbau ermöglicht eine schnelle Übersicht und leichte Navigation. So können Nutzer*innen entweder sofort zu der Sammlung an Kunstwerken mit dazugehörigen Karten und Routen navigieren oder sich erst einmal weitere Informationen über das Projekt und das Thema Kunst und Bau ansehen.

Sowohl in der Desktop-Version als auch mobil mit dem Smartphone funktioniert beides sehr gut. Mit Spannung auf die Liste an Kunstwerken navigiere ich direkt zu der digitalen Sammlung von Kunst und Bau in Nordrhein-Westfalen. Ähnlich wie auf Instagram sind die zugehörigen Fotos als Kacheln in Dreierreihen mit Titel sowie Standort dargestellt. Interessierte können auf diese Weise ihr Lieblingskunstwerk schnell finden und verorten. Vor allem in der mobilen Version ist auch die Kartenfunktion sehr nützlich. Nutzer*innen der App können damit von unterwegs schnell nach Objekten in ihrer Umgebung schauen und sich direkt auf Entdeckungsreise begeben.

 

Bilder der digitalen Sammlung Kunst und Bau des Vereins Baukultur NRW

 

Vielfältige Kunstwerke in NRW

In der stetig wachsenden digitalen Sammlung werden sowohl historische als auch aktuelle Kunstprojekte vorgestellt. Erstaunt bin ich erst einmal über die vielen Beispiele aus Bochum, was aber vor allem an der Vielfalt der Kunstwerke der Ruhr-Universität liegt. Eine Reihe an Kunst- und Bau-Projekten sind über die Web-App zudem in Düsseldorf, Bonn und Köln zu finden. Und auch einzelne Projekte in Aachen, Bielefeld oder bieten Wissenswertes über gelungene Kunst- und Bau-Projekte in Nordrhein-Westfalen.

Beim Klick auf die jeweiligen Bilder in der Kachelansicht sind die Kunstwerke nochmal auf einer Karte verortet und mit weiteren Bildern dargestellt. Auch alle Eckdaten – wie Architekten oder Baujahr – sind hier zu finden. Wer’s ganz genau wissen will, kann noch weiter eintauchen und Einzelheiten zu Hintergründen und der Entstehung des jeweiligen Kunstwerks nachlesen.

 

Die Kunstroute an der Uniklinik Köln

Beim Stöbern in der digitalen Sammlung lag mein Augenmerk besonders auf Beispielen aus meiner Heimatstadt Köln. Neben der Eistüte „Dropped Cone“ am Neumarkt oder der künstlerischen Fassadengestaltung am Hochwasserpumpwerk Kuhlenweg sind hier vor allem Kunstwerke an der Uniklinik vertreten. Wie bei den Projekten an der Ruhr-Universität Bochum sind auch die Beispiele an der Uniklinik Köln in einer Tour zusammengefasst. So entscheide ich mich spontan dazu, den Kunstpfad der Uniklinik bei einem Feierabendspaziergang zu erkunden. Von unterwegs folge ich auf meinem Smartphone der Route über das Gelände der Uniklinik und kann die verschiedenen Kunstwerke auf einer Strecke von circa 2 Kilometern überwiegend sehr leicht entdecken. Wie die Web-App mir verrät, hat die Verbindung von Kunst und Bau an der Uniklinik Köln eine lange Tradition: Über 20 Kunstwerke sind hier seit den 1950er Jahren entstanden.

 

Karte vom Kunstpfad an der Uniklinik Köln - Baukultur NRW

 

Besonders gefällt mir die Fassadengestaltung des 2019 entstandenen CIO-Gebäudes (Centrum für Integrierte Onkologie) mit der dazugehörigen Lichtskulptur „Loop“. Je nachdem, aus welcher Richtung das Gebäude betrachtet wird, erscheinen die Aluminium-Lamellen der Fassade in Grün oder Rot. Die vor dem Eingang des Gebäudes positionierte „Loop“-Skulptur interagiert wiederum durch die gespiegelten Flächen mit den Farben der Fassade. Toll gemacht!

Noch eine weitere Skulptur erfreut mich bei meinem Spaziergang. Den meisten dürfte das große Albertus-Magnus-Denkmal vor dem Hauptgebäude der Uni bekannt sein. Doch es gibt noch ein weiteres Kunstwerk des geistigen Vaters der Universität zu Köln: eine wesentlich kleinere, aber nicht minder anmutende Bronzeskulptur aus dem Jahr 1954, welche sich in der Eingangshalle des Bettenhauses der Uniklinik befindet. Wieder was gelernt. 😊

 

Albertus Magnus Bronzeskulptur im Bettenhaus der Uniklinik Köln

 

Weitere Themen und Formate von Baukultur NRW

Der Verein Baukultur NRW bietet neben der Web-App eine Reihe weiterer Formate, welche der breiten Öffentlichkeit Themen der Baukultur zugänglich machen. Wesentlich ist hier das Museum der Baukultur mit wechselnden Ausstellungen im Bereich Kunst und Architektur sowie der Stadt- und Landschaftsgestaltung. Wer nichts verpassen möchte, schaut am besten immer mal in der Veranstaltungsübersicht von Baukultur NRW vorbei.

 

Online-Vielfalt mit der Digitalen Kunsthalle des ZDF

Von |30.03.2023|Digitalkultur|

Aufmerksam wurde ich auf die Digitale Kunsthalle des ZDF über den Beitrag „Virtuelle Ausstellungen – warum sie meistens nicht wirklich erfreuen“ von Sabine Haas. Auch wenn es bei dem digitalen Erleben von Kunst und Kultur einige Abstriche geben mag, hatten die Themen dieses digitalen Formats direkt mein Interesse. Grund genug, diese virtuellen Räume genauer unter die Lupe zu nehmen.

 

Umweltschutz, Feminismus und NS-Geschichte

Die Digitale Kunsthalle ist Teil des digitalen Angebots von ZDFkultur und bietet wechselnde Ausstellungen in einer Art virtuellem Museum an. Aktuell (30. März 2023) sind drei Ausstellungen zu sehen: „Die Zukunft ist Grass“, „Connecting Stories“ und „Leben im Exil“. Die Themen dieser virtuell geschaffenen Räume sind sowohl historisch als auch mit Blick in die Zukunft existenziell, was die Ausstellungen allein durch diese Themenauswahl für mich bereits bedeutend werden lässt. Besonders beeindruckt hat mich die auf dem von Günter Grass verfassten apokalyptischen Roman „Die Rättin“ aufbauende virtuelle Rundreise, deren Inhalt mit Blick auf die heutige Zeit – leider – ziemlich passend ist.

 

Schreckensszenario: Die Menschheit hat sich selbst abgeschafft

Das digitale Erlebnis „Die Zukunft ist Grass“ ist in Kooperation mit dem Günter Grass-Haus geschaffen worden. Sie spiegelt den Inhalt des im Jahr 1986 von Schriftsteller und Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass veröffentlichten Romans „Die Rättin“ wider. Die apokalyptische Geschichte des Buches erzählt davon, wie eine ignorante Menschheit zuerst ihre Lebensgrundlage zerstört und sich dann durch einen Atomkrieg selbst vernichtet hat. Der Erzähler befindet sich in einem Traum-Dialog mit einer Rättin, die ihm die Vision eines dominierenden Rattenstaates auf dieser zerstörten Welt aufzwingen will. Also ist es doch noch nicht zu spät für die Menschheit?

Der namenlose Erzähler kreist in seinem Traum in einem Raumschiff um die verwüstete Erde und entwickelt dabei Geschichten, welche die apokalyptische Vision des Untergangs anhand verschiedener Menschen und Orte nachempfinden lassen. Aufbauend auf diese Geschichten sind in der digitalen Ausstellung vier Räume geschaffen worden, die ausgehend von einem Rattenbau von den Besucher:innen erkundet werden können:

  • Ein sterbender Wald,
  • eine verquallte Ostsee,
  • die um die Erde kreisende Raumkapsel
  • und die von Ratten bewohnte Stadt Danzig.

 

Ausstellung die Zukunft ist Grass - Digitale Kunsthalle ZDF

 

Die virtuellen Orte sind alle in unterschiedlichen Designs gestaltet und vermitteln direkt das Gefühl von der erzählten apokalyptischen Traumwelt. Im Raum Danzig, der Geburtsstadt von Günter Grass, transportiert ein Zitat aus dem Roman dieses Gefühl sehr gut:

„Mir war, als hätte die Rättin, von der mir träumt, mich bei der Hand genommen. Fern meiner Raumkapsel führte sie mich durch leere Gassen, durch die menschenfreie Stadt. Ich warf keinen Schatten, doch meine Schritte hörte ich.“

Auch ein vorgelesenes Zitat im Raum des gestorbenen Waldes gibt sehr gut die Endlichkeit der Natur und Wälder wieder, dessen Sterben Günter Grass auch als Verlust von Kultur und vor allem der Märchenwelt empfand: „Weil der Wald an den Menschen stirbt, fliehen die Märchen, weiß die Spindel nicht, wen sie stechen soll. (…)“

 

Wald der Ausstellung die Zukunft ist Grass - Digitale Kunsthalle ZDF

 

Neben vielen integrierten Textbausteinen und erzählten Hintergründen sind auch bekannte Figuren aus anderen Romanen von Günter Grass sowie Zeichnungen, Skulpturen und Interviews mit dem Künstler in der Ausstellung zu entdecken. Das sorgt für viel Abwechslung. Besonders gut platziert finde ich auch einen Zeitungsausschnitt aus El País, der thematisch passender nicht sein könnte: Für diese Ausgabe vom April 2015 führte Juan Cruz für die spanische Zeitung das letzte Interview mit Günther Grass, bevor dieser im gleichen Monat verstarb. Grass sprach in diesem Interview über die Klimakrise, unserer (missachteter) Verantwortung und der Fähigkeit der Menschheit zur Selbstzerstörung.

 

„Connecting Stories“: Eine grafische Reise in den Feminismus

Die digitale Kunsthalle „Connecting Stories“ ist ein Projekt von Frauen für Frauen. Gezeigt wird eine Sammlung von „Short Graphic Essays“, also Serien von kleinen Comics, die auf unterschiedliche Weise den Feminismus thematisieren und dabei Zusammenhalt spiegeln sollen. Passend dazu ist das gemeinsame Erstellen der Serien das Konzept der Künstlerinnen. Sprich, eine fängt mit einer kleinen Grafik an und die andere führt diese thematisch fort.

In insgesamt acht virtuellen Räumen sind Arbeiten der Künstlerinnen Julia Kleinbeck und Lucie Langston zu sehen, die sich für ihre Serien auch Gastkünstlerinnen mit ins Boot geholt haben. In den Fokus nehmen die Künstlerinnen Themen wie die typischen weiblichen Rollenbilder, den eigenen Körper oder die #Metoo-Bewegung. Auch diese Ausstellung und das digitale Konzept sind also sehr vielversprechend, die Navigation fällt mir in diesem virtuellen Raum jedoch erstmal nicht ganz so leicht.

Grafik der Ausstellung Connecting Stories - Digitale Kunsthalle ZDF

Nachdem ich mich nach einer Weile etwas eingefunden habe, ist es aber sehr spannend, die grafisch dargestellten Themen zu entdecken. Am besten ist es, sich immer chronologisch durch die Serien führen und das Dargestellte auf sich wirken zu lassen.

 

Neun gezeichnete Schicksale von in der NS-Zeit geflüchteten Menschen

Was heißt es, einen geliebten Ort verlassen zu müssen und dabei nicht zu wissen, ob man je wieder irgendwo wirklich ankommt? Dies zu verstehen, hilft die Ausstellung „Leben im Exil“. Geschaffen als Kooperationsprojekt mit der Deutschen Nationalbibliothek Frankfurt am Main, zeigt die durch ZDFkultur entwickelte Ausstellungsarchitektur Dokumente und Objekte aus dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 sowie thematisch ergänzendes Filmmaterial.

Im virtuellen Foyer beginnt die Ausstellung mit der Darstellung einer Erdkugel sowie einer Weltkarte, auf der exemplarisch 24 Zufluchtsländer und Flüchtlingszahlen eingetragen sind. Hier ist bereits erwähnt, dass die Erfahrungen der geflüchteten Menschen am Ort ihres Exils immer auch von den Bedingungen im jeweiligen Zufluchtsland abhängig waren. Ein Zitat von Dr. Sylvia Asmus (Leiterin des Exilarchivs) verdeutlicht die unterschiedlichen Aspekte: „Exil bedeutet auf der einen Seite Abschied, Traumatisierung, Verlust, Zurücklassen, es bedeutet aber auch, Neues kennenlernen, Aufbruch, Ideen entwickeln.“

Ausstellung Leben im Exil - Digitale Kunsthalle ZDF

Ausgehend vom virtuellen Foyer können die Besucher:innen zu fünf weiteren Räumen navigieren. Dort werden die Geschichten von neun geflüchteten Menschen erzählt, die auf der ganzen Welt verstreut ihr Exil fanden und deren Leben in dieser Ausstellung dennoch völlig ortsunabhängig erlebbar geworden ist. Durch persönliche Bilder und die virtuelle Darstellung privater Gegenstände der Geflüchteten werden ihre Geschichten sehr greifbar. Eine Illustration des Koffers von Familienvater und Schriftsteller Walter Meckauer gibt beispielsweise einen Einblick in seine Kurzgeschichten, die er in den Jahren der Flucht in eben diesem Koffer aufbewahrte.

 

Eine Menge Stoff – auch zum Nachdenken

Zugegeben, es braucht etwas digitales Geschick, um sich gut in den virtuellen Räumen zurechtzufinden und alle zur Verfügung gestellten Informationen aufzuspüren. Dennoch finde ich alle drei Ausstellungen toll gemacht. Die Themen regen zum Nachdenken an und die Fülle an Informationen kann wirklich wertvoll sein. Eine tolle Möglichkeit für das Erlebnis digitaler Kultur und Geschichte.

 

Kunst und Kultur auf Distanz – Vielfalt im Netz

Von |20.09.2022|Digitalkultur|

Ob in der Familie oder der Uni, beim Konzertbesuch oder mit Kollegen auf der Arbeit: Kultur ist theoretisch immer da. Doch sie ist nicht für jeden Menschen gleichermaßen gut verfügbar. Um etwa die Kultur der Inka zu erleben, wäre eine Reise zum Machu Picchu sicher empfehlenswert. Ein Buch oder eine Dokumentation sind jedoch ein guter Ersatz, wenn Zeit, Geld oder körperliche Hindernisse eine beschwerliche Reise unmöglich machen. Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen kennen diese Herausforderung nur allzu gut. Für Menschen mit Immundefekt kommt selbst das gut besuchte Konzert um die Ecke womöglich kaum infrage. Und wer einmal (sei es auch nur zeitweise) auf einen Rollstuhl und somit auf Barrierefreiheit angewiesen war, sieht die Welt ohnehin mit anderen Augen.

Gleichwohl bedeutet es nicht, dass Kunst und Kultur deswegen grundsätzlich unerreichbar wären. Das Internet hält unzählige Angebote bereit. Sie sind von so gut wie überall und jederzeit abrufbereit. Das Internet bietet uns eine nie dagewesene Bandbreite an Möglichkeiten zur Teilhabe an Kunst und Kultur. Was uns gefällt und was wir ablehnen, bleibt live wie virtuell Geschmackssache. Selbst wenn laut Studien ein Großteil der Menschen meint, dass Kultur von ihrem „Live-Charakter“ lebt, gibt es neben Erreichbarkeit und Gesundheit noch finanzielle Gründe, dem virtuellen Angebot eine Chance zu geben.

Kunst und Kultur: Online ist das New Normal – teilweise zumindest

Die Frage ist also, wie wir etwas finden, dass unseren individuellen kulturellen Interessen entspricht. In diesem Beitrag gibt es einige Anregungen, wie Kunst und Kultur auf Distanz aussehen können. Die folgende Auswahl beschränkt sich auf einige Beispiele aus den Bereichen

  • virtuelle Museen und Ausstellungen,
  • Musik, Konzerte, Oper, Theater und Film sowie
  • Städte und
  • Spiele

Die Beispiele dienen als Inspirationsquelle und Ausgangspunkt für eigene Ausflüge durch die Online-Kulturlandschaft. Für die meisten Angebote braucht es nicht mehr als eine stabile Internetverbindung. Bei manchen Angeboten ist zusätzlich Hardware, etwa eine VR-Brille, sinnvoll.

 

Diese Möglichkeiten gibt es für Kultur auf Distanz

Virtuelle Museen und Ausstellungen

Unzählige Museen haben ihre Ausstellungsstücke inzwischen in sagenhafter Qualität digitalisiert. So wird der virtuelle Museumsbesuch von jedem beliebigen Ort aus möglich. Die Auswahl an virtuellen Museen und Ausstellungen ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Im Folgenden einige der möglichen Ausgangspunkte als Inspiration für ausschweifendes Kulturvergnügen rund um den Planeten.

Google Arts & Culture

Allein dieses Projekt von Google bietet unzählige Möglichkeiten Kunst und Kultur aus der ganzen Welt zu entdecken.

Wie viele Stunden man mit dem Google Arts & Culture Projekt verbringen könnte, ist nicht annähernd schätzbar. Weiterhin können User nach Themen wie Pride, verschiedenen Kunstrichtungen und vielem mehr filtern.

Weitere virtuelle Museumsbesuche:

Tipp: Um virtuelle Museen zu finden, reicht meist die einfache Google Suche. Soll es das Museum einer bestimmten Stadt oder eines Landes sein, funktioniert das die Kombination der Suchwörter. Noch einfacher findet man digitalisierte Museen und Ausstellungen über Plattformen wie etwa museum-digital.

Wer übrigens mal selbst künstlerisch tätig sein möchte, könnte es mal mit einer künstlichen Intelligenz versuchen. DALL·E 2 ist eine KI, die auf Basis des Sprachmodells GPT-3 von OpenAI Bilder auf Basis von Beschreibungen generieren.

Beispiel gefällig?

Digitale Kultur, Astronauten spielen Basketball mit Katzen

Abbildung 1 | „An astronaut playing basketball with cats in space“.

 

Musik, Konzerte, Oper, Theater & Film

Arte ist der Kanal, bei dem Kultur quasi Programm ist. Der deutsch-französische Sender hat neben dem üblichen Fernsehprogramm in seiner Mediathek eine eigene Sparte für Konzerte: https://www.arte.tv/de/arte-concert/. Von der Oper über Ballett bis hin zu Konzerten ist hier für jeden Kunst- und Musikgeschmack etwas dabei. Der überwiegende Teil des Angebots stammt aus Events jüngerer Zeit. Doch es gibt auch ältere Schätze zu finden. Dazu gehören etwa der Auftritt von Joni Mitchell beim Isle of Wight Festival 1970 oder ein Konzert von Prince während seiner Purple Rain Tour 1985. Außerdem kommt noch eine Reihe von sehenswerten Musik-Dokumentationen hinzu.

Nicht unerwähnt bleiben darf an dieser Stelle, dass über Arte hinaus, viele weitere öffentlich-rechtliche Sender Konzerte in ihren Mediatheken anbieten. Da wären unbedingt die https://www.ardmediathek.de/klassik sowie https://www.3sat.de/kultur / https://www.3sat.de/kultur/pop-around-the-clock/ zu nennen.

Außerhalb von YouTube und TV-Sendern bieten etliche Veranstalter mittlerweile auch eigene Mediatheken an. So etwa die der Berliner Festspiele.

Eine ganz neue Welt in Hinblick auf Konzerte tut sich durch virtuelle Welten wie das Metaverse auf. Das Magazin t3n fragt zu Recht: Gehört den virtuellen Konzerten die Zukunft?

Weithin bekannt dürften die Streaming-Angebote von Spotify, Netflix & Co. sein. Und ja, es mag merkwürdig anmuten, was Netflix unter https://www.netflix.com/search?q=kultur versteht. Wobei Filme und Serien selbstverständlich an sich einen gewissen kulturellen Wert mitbringen. Jedenfalls lassen sich auch bei Video-on-Demand Anbietern wunderschöne Perlen finden. Vor einiger Zeit noch war dort etwa der Film „The Most Unknown” zu sehen: Neun Forscher mit jeweils unterschiedlichem wissenschaftlichem Hintergrund tauchen abwechselnd in die für sie fremden wissenschaftlichen Bereiche der anderen Forscher ein. Sie entdecken dabei das jeweils „unbekannteste“ der anderen Forschungsgebiete. Phänomene und Naturereignisse unseres Planeten, die den meisten von uns unbekannt sein dürften.

Zwar ist die Serie inzwischen – typisch für die Launen des Online-Kultur-Angebots – nicht mehr bei Netflix verfügbar. Stattdessen ist der Film aber als Serie bei Vice Media sehen: https://video.vice.com/en_us/show/the-most-unknown

Städte

Ja, selbst Städte kann man inzwischen virtuell erleben. Corona hat hier als Innovationstreiber gewirkt. Neben Anbietern wie Virtual City Tours hat auch YouTube einiges zu bieten. Ein guter Einstieg gelingt dort etwa mit dem Suchbegriff „VR City Tour“. Kombiniert mit dem Filter nach Zeit, z. B. „Länger als 20 Minuten“, kann man hier quasi um die ganze Welt reisen. Viele der Touren verfügen über einen Audioguide, die entsprechenden Informationen zur jeweiligen Stadt oder Sehenswürdigkeit vermittelt.

Die Amsterdam Kanal Tour schippert ohne Audioguide durch die Grachten, während die Amsterdam Guided Tour auch einiges zur Stadthistorie vermittelt. Ebenso wie die Paris Guided Tour und der Wien Virtual City Trip. Es handelt sich um 360° Videos. Zuschauer können im Video per Maus oder Touch jeweils ihre eigene Blickrichtung wählen. Im New York City Video kann man erahnen, ob Stau sich dort anders anfühlt als in Berlin oder Hamburg. 😉 Wer es ganz speziell mag, lässt sich in einem 360° Video durch das Chernobyl Nuclear Power Plant führen.

Zur Kultur in Städten gehört selbstverständlich auch die Kunst im öffentlichen Raum, die Street-Art. Auch in diesem Fall eignet sich Wikipedia als Einstieg für tiefergehende Recherchen:

 

Spiele

Spiele sind als kulturelle Errungenschaft gesellschaftlich nach wie vor umstritten. Häufig werden sie einseitig betrachtet, als minderwertig oder nutzlos angesehen und mit teils unbegründeten Vorurteilen belegt. Dennoch ist die Games-Kultur längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen, wie Kollege Daniel Bühler hier im Kultur-Blog schon vor einiger Zeit treffend darlegte. Auch unsere Bundesregierung war schon 2017 der Ansicht: Computerspiele sind Kulturgut. Längst ist aus der Nische ein riesiges Geschäft entstanden. E-Sports ist salonfähig geworden und Unternehmen wie PwC nutzen Spiele für ihr Recruiting. Der Deutsche Computerspielpreis zeichnet Spiele in 16 Preiskategorien wie „Bestes Familienspiel“, „Bestes Serious Game“ oder „Nachwuchspreis“ aus. Olympia tut sich mit der Einführung von E-Sports noch ein wenig schwer. 2021 fanden jedoch immerhin die ersten Wettkämpfe der Olympic Virtual Series statt. Insbesondere durch Online-Spiele können Menschen auf der ganzen Welt heute gemeinsam virtuelle Abenteuer erleben. Oder dabei zusehen. Die Entwicklung des Live-Streaming-Videoportals Twitch steht dabei gewissermaßen stellvertretend für die Entwicklung im Bereich Spiele. Im ersten Quartal 2019 wurden 3,6 Milliarden Stunden Inhalte auf der Plattform angesehen. Zu Hochzeiten der Coronapandemie liefen im zweiten Quartal 2021 mehr als 6,5 Milliarden Streaming-Stunden über die Displays.

Screenshot mit Grafik des Streaming Portals Twitch

Abbildung 2 | Twitch Total Hours watched per Quartal.

Plattformen und Spiele-Genres sind inzwischen so vielfältig, dass eine Aufzählung hier jeglichen Rahmen sprengen würde. Als Ausgangspunkt zum tieferen Einstieg ins Thema Spielen sind die Wikipedia Artikel Spiel und Computerspiel sicherlich ein guter Anfang. Zumal Wikipedia selbst natürlich ein wesentlicher Teil der Netzkultur ist. 😉

 

5. Kulturelle Teilhabe für alle ist möglich – zumindest teilweise

Es braucht nicht viel, um Kunst und Kultur virtuell zu erleben. Unzählige Angebote sind nur einen Klick entfernt. Sie zu finden und nach eigenen Interessen zu filtern, ist die eigentliche Kunst. Trotz dieser guten Nachrichten ist längst nicht alles perfekt. Denn leider sind trotz der hohen Verfügbarkeit nicht alle Angebote auch tatsächlich barrierefrei. Gerade für Menschen mit Sehbehinderungen kann allein die Bedienung der Angebote eine große Hürde darstellen. Für viele Kulturstätten war Corona der Anlass zur Digitalisierung. Die Entwicklung seit 2020 gibt zumindest in dieser Sache Anlass zur Freude. Sie darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass Menschen – real wie virtuell – nicht überall die Inklusion erleben können, die sie verdient haben.

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