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Über Yasmin Neese

Die Medienfachfrau hat unser Blog während ihrer Zeit als Digitalredakteurin bei der result gmbh bis 2017 unterstützt.

»Wir machen uns die Welt« – Wie man Jugendliche von Kunst begeistert

Jugendliche und Kunst – das ist ein Thema für sich. Es scheint, als wäre es schier unmöglich die Jugend von Kunst und Kultur zu begeistern und sie dafür einzunehmen. Ich selbst habe mich als Kind auch immer davor gedrückt, wenn es um Museumsausflüge ging. »Langweilige« Ausstellungsstücke, deren Wert ich nicht erkannt habe und die verstaubt in großen Hallen herumstanden. Als Kind verstand ich nicht, warum ich sie nicht anfassen darf. Für Kinder bedeutet anfassen und hantieren zu »erleben«. Für mich sollte Kunst kein reines Aufsaugen von Wissen bedeuten. Ich wollte es richtig fühlen dürfen. Da waren Kindermuseen, die zum Berühren und interagieren einluden. Genau richtig für mich, denn sie konnten das erste Interesse wecken. Mittlerweile bin ich älter und damit hoffentlich reifer. Zumindest kann ich mich nun auch für Kunst begeistern, ohne sie anfassen zu müssen (wobei ich das hin und wieder trotzdem gerne machen würde). Das hat allerdings einige Jahre und Kunst-Kurse gedauert. Gibt es vielleicht auch einen einfacheren Weg?  (mehr …)

Von |2017-01-04T15:58:21+01:0004.01.2017|Allgemein, Empfehlungen, Kunst, Literatur|

Wie Blogger Relations für Kulturinstitutionen funktionieren (Teil 1)

Das Thema Bloggen scheint im Kulturbereich noch immer nicht richtig angekommen zu sein. Rund 6.000 deutschsprachigen Museen stehen aktuell 97 Museums-Blogs (Stand 15. Dezember 2015) gegenüber. »Eine unglaublich schwindend geringe Zahl«, stellt Kulturbloggerin Tanja auf ihrem Blog fest. Dabei stellen Blogger eine unglaubliche Chance für Unternehmen und eben auch Kulturinstitutionen dar. (mehr …)

Von |2016-01-06T12:08:03+01:0006.01.2016|Allgemein, Best Practice|

Ersetzen Tablets bald die klassischen Notenblätter?

Kürzlich erzählte mir eine Kollegin begeistert von einem Beitrag über die »Brüsseler Philharmonie«, die angeblich auf klassische »Notenblätter« verzichtet und diese gegen das Tablet eingetauscht hat. »Wow«, dachte ich mir, dass sich die Digitalisierung gerade im Bereich des klassischen Orchesters durchgesetzt haben soll, hat mich fasziniert. Sogleich habe ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen gemacht und stieß auf die erste Hürde: Dieser Beitrag ist bereits knappe drei Jahre alt. Aktuelle Infos darüber konnte ich nicht finden. Auch die allgemeine Suche nach »Tablets in der klassischen Musikszene« gestaltete sich zunächst als schwierig. Aber aufgeben wollte ich noch lange nicht: Ich grub mich durch kritische Foren, habe Ausschnitte aus Konzerten der Brüsseler Philharmonie gesichtet und letztlich sogar Interviews geführt. Dies brachte Erstaunliches ans Licht.

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Von |2015-11-03T13:04:52+01:0003.11.2015|Allgemein, Interviews, Musik / Audio|