Bachs Weihnachtsoratorium – Was hinter den Noten steckt

Der Podcast „Barock@Home“ der Bachakademie Stuttgart versucht, Interessierten und Kulturbegeisterten die geistliche Musik Bachs näher zu bringen. Sabine Haas hat ihn für den Kultur-Blog getestet – und ist (fast rundum) begeistert.

Besondere Zeiten erfordern besondere Mittel. Und manchmal ist das Ergebnis so gut, dass man sich fragt, warum es das nicht immer schon gab. So zum Beispiel im Falle des Podcast „Barock@Home“ der Internationalen Bachakademie Stuttgart.

„Corona hat uns gezwungen, viele analoge Formate auszusetzen. So auch unser moderiertes, mobiles Konzertformat ‚Hin und weg!‘, das sehr viel Zuspruch bekommen hat. Um eine digitale Alternative zu bieten, haben wir diese Podcast-Reihe aufgesetzt“, erläutert Christine Roth, Leiterin Kommunikation, Internationale Bachakademie Stuttgart. So wurde das Podcast-Projekt „Barock@Home“ zwar aus der Not geboren, stellt aber in keiner Weise ein Provisorium dar. Im Gegenteil: Die Idee, auf digitalem Wege regional unabhängig alle Interessierten an dem umfangreichen Wissen der Bachakademie teilhaben zu lassen, ist naheliegend und überzeugt sofort.

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Von |2021-06-30T14:38:09+02:0003.12.2020|Kulturkommunikation|

Von Alter Musik bis zur Welturaufführung: zwei Konzerte zeigen die Bandbreite des 63. Gstaad Menuhin Festival

Bei meinem Besuch des Menuhin Festivals in Gstaad war ich zu Gast bei zwei Konzerten in der historischen Kirche Saanen. Damit habe ich nur einen kleinen Ausschnitt des Gesamtangebots gesehen, das insgesamt fast 70 Konzerte umfasst. Aber schon nach diesen zwei Abenden wurde deutlich: Das Menuhin-Festival besticht durch eine unglaubliche Vielfalt. (mehr …)

Von |2021-06-30T15:06:40+02:0025.07.2019|Oper|

Interview mit Christoph Müller, Intendant des Menuhin Festival Gstaad

Für unser Interview lädt Christoph Müller mich nach dem Matinee-Konzert in der Kapelle Saanen in ein gegenüberliegendes Café ein, um mit mir über das Menuhin Festival Gstaad zu sprechen. Menuhin hat das Festival 1957 begonnen. Damals plante er, mit seinen Freunden und der Familie in Gstaad und Saanen klassische Musik zur Aufführung zu bringen. Man merkt, dass Christoph Müller einen genauen Plan im Kopf hat, wie das Festival in den kommenden Jahren weitergehen kann. (mehr …)

Von |2021-06-30T15:07:17+02:0022.07.2019|Oper|

»The Highest Level« – die Digital Concert Hall der Berliner Philharmoniker

Die Berliner Philharmoniker betreiben bereits seit 2008 die Digital Concert Hall, ein Pionierprojekt, das die Philharmonie aus ihrem analogen Elfenbeinturm in die digitalisierte Weite bringen soll. Ich habe das Angebot getestet, um herauszufinden, ob der Versuch der Demokratisierung funktioniert, ob die Nutzung des Mediums im Alltag eines interessierten Dilettanten realisierbar ist und ob sie sich überhaupt anbietet. (mehr …)

Von |2020-07-14T12:43:04+02:0027.07.2018|Kulturkommunikation|

Jonas Kaufmann als Dichter und Revolutionär – hinreißende Stimmen, wuchtiges Bühnenbild, außergewöhnliches Publikum

Das habe ich mir gewünscht und dann tatsächlich geschenkt bekommen: Den Besuch einer Opernvorstellung mit Tenor Jonas Kaufmann. Um dieses Geschenk „einzulösen“, war ich am vergangenen Wochenende in München in der Vorstellung „Andrea Chénier“ von Umberto Giordano in der Bayerischen Staatsoper.

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Von |2017-04-25T13:58:16+02:0025.04.2017|Oper|
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