Demokratisierung des Museums: nextmuseum.io versucht, durch Digitalisierung Kurationsprozesse zu öffnen

Wie könnte das Museum der Zukunft aussehen? Die meisten Experimente, die diese Frage beantworten wollen, versuchen, den Museumsbesuch neu zu gestalten – die Kuration bleibt dabei oft verschlossen. Das Museum Ulm und das NRW-Forum in Düsseldorf haben am 1. Juli 2020 die Plattform nextmuseum.io gestartet, die diesen Umstand verändern soll. Ich habe mir das von der Bundeskulturstiftung im Rahmen des Fonds Digital geförderte Projekt einmal angeschaut und mit Marina Bauernfeind, einer Initiatorin des Projekts, gesprochen.

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Von |2020-08-06T16:07:06+02:0006.08.2020|Kulturkommunikation|

Festspiele Immling: Interview mit der musikalischen Leiterin Cornelia von Kerssenbrock

Wie kommt man auf die Idee, einen Gnadenhof für Pferde zu einer Opern-Spielstätte zu machen? Was ist das Besondere an den Opernfestspielen in Immling neben der außergewöhnlichen Spielstätte? Und wie begeistert man junge Menschen für die Oper? Diese und ähnliche Fragen beantwortete Cornelia von Kerssenbrock in einem Gespräch mit mir am Rande der vergangenen Opernfestspiele.

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Von |2020-07-14T12:47:29+02:0023.10.2019|Oper|

Interview mit Christoph Müller, Intendant des Menuhin Festival Gstaad

Für unser Interview lädt Christoph Müller mich nach dem Matinee-Konzert in der Kapelle Saanen in ein gegenüberliegendes Café ein, um mit mir über das Menuhin Festival Gstaad zu sprechen. Menuhin hat das Festival 1957 begonnen. Damals plante er, mit seinen Freunden und der Familie in Gstaad und Saanen klassische Musik zur Aufführung zu bringen. Man merkt, dass Christoph Müller einen genauen Plan im Kopf hat, wie das Festival in den kommenden Jahren weitergehen kann. (mehr …)

Von |2020-07-14T12:48:42+02:0022.07.2019|Oper|

Ersetzen Tablets bald die klassischen Notenblätter?

Kürzlich erzählte mir eine Kollegin begeistert von einem Beitrag über die »Brüsseler Philharmonie«, die angeblich auf klassische »Notenblätter« verzichtet und diese gegen das Tablet eingetauscht hat. »Wow«, dachte ich mir, dass sich die Digitalisierung gerade im Bereich des klassischen Orchesters durchgesetzt haben soll, hat mich fasziniert. Sogleich habe ich mich auf die Suche nach weiteren Informationen gemacht und stieß auf die erste Hürde: Dieser Beitrag ist bereits knappe drei Jahre alt. Aktuelle Infos darüber konnte ich nicht finden. Auch die allgemeine Suche nach »Tablets in der klassischen Musikszene« gestaltete sich zunächst als schwierig. Aber aufgeben wollte ich noch lange nicht: Ich grub mich durch kritische Foren, habe Ausschnitte aus Konzerten der Brüsseler Philharmonie gesichtet und letztlich sogar Interviews geführt. Dies brachte Erstaunliches ans Licht.

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Von |2020-07-14T12:56:57+02:0003.11.2015|Kulturkommunikation|
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